Deutsche Arachnologische Gesellschaft e.V.

ArachnoWeekend 2009 - Veranstaltungsort

Rheinisches Industriemuseum Euskirchen

Rheinisches Industriemuseum BonnDas Rheinische Industriemuseum Euskirchen wurde erst im Jahre 2000 eröffnet. Hauptattraktion ist eine ehemalige auch heute noch voll funktionsfähige Tuchfabrik. Im Jahre 1961 schaltete der Unternehmer Ludwig Müller wie jeden Abend den Strom ab und schloß die Tür, nur diesmal für immer.

Erst im Jahre 2000 wurden die Türen wieder geöffnet, um die Fabrik für den Museumsbesucher aus ihrem Dornröschenschlaf zu wecken. In der Zwischenzeit wurde nichts verändert, selbst die Kaffeebecher der Arbeiter und die Färberezepturen von Ludwig Müller sind noch so vorzufinden, als würde am nächsten Tag weitergearbeitet.

2007 wurde der Neubau des Museumsgästehauses "Mottenburg" fertiggestellt, in dem wir unser ArachnoWeekend abhalten werden. Neben einem 130 m² großem Multifunktionsraum, einem Speisesaal und einer vollausgestatteten Küche finden sich im Gästehaus auch 40 Betten in Mehrbettzimmern. Da die Bettenanzahl limitiert ist, können nur für die ersten 40 Teilnehmer einen Platz im Gästehaus garantieren. Im Ort gibt es jedoch eine Anzahl weiterer Übernachtungsmöglichkeiten für jeden Geldbeutel.

Rheinisches Industriemuseum Bonn Rheinisches Industriemuseum Bonn

Lage

Eifel RurseeAm westlichen Rande der Kölner Bucht am Fuße der Eifel gelegen ist Euskirchen Ausgangspunkt für Tagestouren in den ca. 20 km entfernten Nationalpark Eifel. Der jüngste Nationalpark Deutschlands erstreckt sich im Westen bis an die belgische Grenze, die nur knapp 70 km entfernt ist. Der Nationalpark bedeckt eine Fläche von 11.000 ha und ist ein von Wäldern und Wasser dominierter Nationalpark. Das Landschaftbild ist durch die Rur und deren Nebenbächen geprägt.

Reizvoll sind die Fahrt mit den umweltfreundlichen Ausflugsschiffen über die Rurtalsperre, Wanderungen durch die "Hainsimsen-" und "Waldmeister-Buchen-Wälder" oder über die Dreiborner-Hochflächen. Dabei kann man mehr als 80 gefährdete Pflanzen- und 160 gefährdete Tierarten entdecken. Dabei handelt es sich nicht nur um kleine unscheinbare Lebewesen, wie etwa die im Norden seltene Mauereidechse sondern auch Biber, Rothirsch und Wildkatze. Letztere hat im Nationalpark Eifel ihr bedeutendstes Vorkommen in Deutschland. Weitere Informationen zum Nationalpark Eifel .

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